17.12.2020 - 17:00 (CET)

Alles Gute Ludwig! - Beethoven Jubiläum 2020

Alexander Krichel, Klavier
Monika Reinhard, Sopran
Michael Jeske, Sprecher
GMD Philippe Bach, Dirigent
Meininger Hofkapelle

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17. Dezember – Alles Gute Ludwig! Beethoven Jubiläum 2020

Alles Gute Ludwig! – Beethoven Jubiläum 2020

Ein Live-Streaming-Konzert mit der Meininger Hofkapelle unter der Leitung von Generalmusikdirektor Philippe Bach, gesendet aus dem Saal des Meininger Staatsthaters. Eine Hommage anlässlich Beethovens 250. Geburtstag, exklusiv auf QChamberStream.com am 17. Dezember 2020:  Alles Gute, Ludwig! Alexander Krichel spielt Beethovens 5. Klavierkonzert, das Orchester wird begleitet von Sopranistin Monika Reinhard und Sprecher Michael Jeske, der einen Text von Giuliano Musio zur Musik von Beethovens Egmont liest. Außerdem steht die deutsche Erstaufführung von Magnus Lindbergs Absence auf dem Programm. Sie können den Konzert-Livestream erleben, indem Sie den nachfolgenden Button „Zum Livestream“ drücken. Das Streaming des Konzertes ist kostenlos, Spenden sind willkommen!

PROGRAMM

LUDWIG VAN BEETHOVEN: 5. Klavierkonzert op.73, Es-Dur
MAGNUS LINDBERG: Absence (deutsche Erstaufführung)
LUDWIG VAN BEETHOVEN: EGMONT op. 84, Schauspielmusik

Mit einem Text von Giuliano Musio
Text im Auftrag des Berner Kammerorchesters. UA 1.11.2019 Casino Bern

ALEXANDER KRICHEL, Klavier

„[…] so subtil und klar, so beredt und beseelt […] – Davon will man unbedingt mehr hören“, fordert Lars von der Gönna in der WAZ.

Sechs Alben hat der 1989 in Hamburg geborene Pianist bereits veröffentlicht, fünf davon bei Sony Classical. Ausgebildet in Hannover bei Vladimir Krainev und in London am Royal College of Music bei Dmitri Alexeev, wurde er 2013 bereits mit seiner Debüt-CD zum „Nachwuchskünstler des Jahres“ beim ECHO Klassik gekürt. Seither ist Alexander Krichel sowohl auf dem nationalen als auch internationalen Podium zu Hause und begeisterte das Publikum auf zahlreichen Festivals.

Alexander Krichel ist außerdem Mitbegründer und künstlerischer Leiter des preisgekrönten Festivals „Kultur Rockt“ sowie künstlerischer Leiter der exklusiven Konzertreihe „Kammermusik am Hochrhein“. Seit 2018 ist er festes Jurymitglied des „Fanny Mendelssohn Förderpreises“. Er engagiert sich in Projekten, die Kindern und Jugendlichen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, und setzt sich in der Hospizarbeit in Hamburg ein.

https://alexanderkrichel.de/

MONIKA REINHARD, Sopran

Die Sopranistin Monika Reinhard wurde unmittelbar nach ihrem Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln für das Internationale Opernelitestudio des Stadttheaters Lübeck verpflichtet und absolvierte ein Masterstudium an der Musikhochschule Lübeck. Es folgte ein Jahr im Internationalen Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg, bevor sie in der Spielzeit 2013/14 ihr erstes Festengagement am Staatstheater Oldenburg antrat.

Seit 2014/15 ist Monika Reinhard Ensemblemitglied am Meininger Staatstheater. Gastspiele führten sie u.a. nach Gotha, zu den Händelfestspielen Halle und den Stadttheatern Lübeck und Münster sowie dem Staatstheater Nürnberg.Abseits der Opernbühne widmet sich die junge Sopranistin intensiv dem Konzert- und Liedgesang, große Oratorien Bachs und Händels gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Lieder von Strauss, Wolf oder Schubert. Gleichermaßen zu Hause ist sie auch in der Neuen Musik.

Ihre erste CD-Einspielung erschien bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony Music) mit Pasquale Anfossis LA FINTA GIARDINIERA. Hier sang sie unter der Leitung von Werner Erhardt die Partie der Serpetta.

http://www.monika-reinhard.de

MICHAEL JESKE, Sprecher

Michael Jeske, 1961 in Schwerin geboren, gehört seit der Spielzeit 1985/86 dem Ensemble des Meininger Staatstheaters an, wo er bisher in über 130 Produktionen des Schauspiels und des Musiktheaters zu sehen war.


In den letzten Jahren glänzte er in der Rolle des Harry Frommermann in den COMEDIAN HARMONISTS, als Prof. Higgins in MY FAIR LADY, als Astrow in ONKEL WANJA, als Cléante in TARTUFFE sowie als Robert in Harold Pinters BETROGEN. In weiteren Inszenierungen wirkte er als Inspektor Javert (LES MISÉRABLES) und als Othello (Regie: Frido Solter). Als ebenso umsichtiger wie machtvoller Sultan Saladin präsentierte er sich in NATHAN DER WEISE (Regie: Thomas Lange). Darüber hinaus absolvierte er immer wieder Gastspiele und tourt mit eigenen (Gesangs-) Programmen in der Region.

Auf der Opernbühne war Michael Jeske in Mozarts DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL als Bassa Selim zu erleben.

GMD PHILIPPE BACH, GMD

Philippe Bach wurde 1974 in Saanen, in der Schweiz, geboren. Zunächst studierte er an der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève Horn, ehe er dann ein Dirigier-Studium an der Musikhochschule Zürich bei Prof. Johannes Schlaefli begann und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Sir Mark Elder fortsetzte. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem erste Preise beim Schweizerischen Dirigierwettbewerb (1996) und bei der International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition (2006).

2006 bis 2008 war er Assistent Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos. Im Juni 2007 gab er im Teatro real sein Debüt mit MADAMA BUTTERFLY. Im Dezember 2008 folgte sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper. Von 2008 bis 2010 war Philippe Bach Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Theater Lübeck. Seit 2011 ist er Generalmusikdirektor der Meininger Hofkapelle. Seit 2012 ist er Chefdirigent des Berner Kammerorchesters, seit 2016 zudem Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden.

http://philippebach.ch/

 

DIE MEININGER HOFKAPELLE

Die Gründung der Meininger Hofkapelle geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Das Ensemble lag dann u.a. in Händen wie denen des „Meininger Bachs“, Johann Ludwig Bach. Das hohe Niveau der Kapelle bewog später Richard Wagner, sich den Stamm seines Bayreuther Festspielorchesters unter den „Meiningern“ zu suchen.

Mit Hans von Bülow kam 1880 frischer Wind und internationales Flair nach Südthüringen. In unermüdlicher Probenarbeit entwickelte er die Meininger Hofkapelle zu einem europäischen Eliteorchester und zum Zentrum der Brahms-Pflege, wurde doch dessen 4. Sinfonie hier aus der Taufe gehoben.

1885 überließ Bülow sein Amt seinem Assistenten, dem 21-jährigen Richard Strauss. Seinem Nachfolger Fritz Steinbach ist die Wiederbelebung der Bachpflege zu verdanken, was dem 1911 engagierten Max Reger zu dem Ausspruch veranlasste: „Es gibt nur ein Orchester, das ich haben möchte: Meiningen.

Im Jahr 1914 musste mit Ausbruch des ersten Weltkrieges zeitweise an die Auflösung der Kapelle gedacht werden. Nach Kriegsende ging die Hofkapelle in den Besitz des Landes Thüringen über.

2001 machte die Theaterstadt mit einer Aufführung des gesamten RINGS unter Kirill Petrenko von sich reden. Die neu angetretene Intendantin Christine Mielitz inszenierte im Bühnenbild des Bildhauers Alfred Hrdicka und was vorsichtig als „Wagnis Wagner“ angekündigt war, entwickelte sich zur Sensation.

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Meininger Theaters wurde das Orchester des Meininger Theaters wieder in „Meininger Hofkapelle“ umbenannt, um der großen Tradition Rechnung zu tragen, der man sich verbunden und verpflichtet fühlt.

Seit Ende 2010 ist Philippe Bach Generalmusikdirektor des Klangkörpers. In der Spielzeit 2015/16 feierte die Meininger Hofkapelle ihr 325-jähriges Bestehen, u.a. mit Meininger Erstaufführungen der Opern CAPRICCO (Richard Strauss) und POWDER HER FACE (Thomas Adès) sowie mit einem reichen Konzertprogramm als Ausdruck der Vermittlung zwischen Traditionen und Moderne.

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