25.10.2020 - 17:00 (CET)

Mozarts Geige
Mozart Violinkonzerte auf des Komponisten Instrument

Christoph Koncz, Violine & Dirigent
Les Musiciens du Louvre

Tickets: USD 27

25. Oktober – Mozarts Geige

Über das Programm

Mozarts Geige – Mozart Violinkonzerte auf des Komponisten Instrument

Der österreichische Dirigent und Geiger, Stimmführer bei den Wiener Philharmonikern, hatte exklusiven Zugang zu der Geige Mozarts, die der Komponist während seiner Amtszeit als fürsterzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg gespielt hat. Wie Mozart dirigiert Koncz die Violinkonzerte (D-dur und A-dur) mit Les Musiciens du Louvre von der Geige aus, verwendet die damalige Besetzung und Stimmung und folgt der historischen Aufführungspraxis samt Kadenzen im Stil des Komponisten. Hören Sie in diesem hochqualitativen QChamberStream die Musik, wie der Komponist selbst sie gehört hat. Wir danken der Stiftung Mozarteum, die durch ihre Sammlung an Instrumenten W.A.Mozarts diese Konzerte ermöglicht.

Programm
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 in D-dur, KV 218
Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 in A-dur, KV 219

Christoph Koncz spielt auf Mozarts originaler Salzburger Konzertvioline, zur Verfügung gestellt von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg.


Christoph Koncz

Der vielseitig begabte 32-jährige Österreicher Christoph Koncz tritt weltweit als Dirigent, Violinsolist, Kammermusiker und Stimmführer bei den Wiener Philharmonikern auf. Weithin bekannt 

wurde er schon als Neunjähriger mit seiner Rolle als Wunderkind Kaspar Weiss im kanadischen Kinofilm The Red Violin, dessen Filmmusik mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Auch als Dirigent hat sich Christoph Koncz bereits international etabliert. Auf sein Dirigierdebüt bei der Mozartwoche Salzburg 2013 folgten Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen des deutschsprachigen Raums (wie den Philharmonien in Berlin, Köln und München, dem Wiener Konzerthaus oder dem KKL Luzern) sowie bei den Salzburger Festspielen. Im Jahr 2017 debütierte Christoph Koncz in den USA am Pult des Memphis Symphony Orchestra, weiters dirigierte er das Tonhalle-Orchester Zürich im Rahmen eines Meisterkurses mit David Zinman. 2018 gab er mit Concerto Köln sein Debüt im Abonnement der Kölner Philharmonie, im März 2019 leitete er eine Tournée des Orchestre Métropolitain de Montréal. Christoph Koncz gibt in der laufenden Spielzeit sein Debüt als Operndirigent an der Berliner Staatsoper Unter den Linden (Gluck: Orfeo ed Euridice), debütiert beim Orchestre de la Suisse Romande (Tschaikowsky, Brahms) und beim Hong Kong Philharmonic (Schubert, Weber, R. Strauss). Außerdem kehrt er ans Pult des Philharmonia Orchestra London zurück und leitet die Neujahrskonzerte des Royal Northern Sinfonia. Christoph Koncz befindet sich in seiner zweiten Saison als Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein und führt das Orchester im März 2021 ins Concertgebouw Amsterdam (Mendelssohn, Beethoven). Zudem wurde er soeben zum Ersten Gastdirigenten des renommierten französischen Originalklangensembles Les Musiciens du Louvre ernannt, mit dem er Mozarts Violinkonzerte erstmalig auf Mozarts eigener Violine eingespielt hat und dieses Programm im Mozarteum Salzburg und in der Kölner Philharmonie präsentiert.

1987 als jüngster Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie in Konstanz geboren, erhielt Christoph Koncz im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Bereits zwei Jahre später wurde er an die Wiener Musikuniversität aufgenommen. An derselben Universität begann er 2005 zusätzlich sein Dirigierstudium bei Mark Stringer. Meisterkurse bei Daniel Barenboim und Daniel Harding ergänzten seine künstlerische Ausbildung.

Seit seinem Nordamerika-Debüt als Zwölfjähriger mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Charles Dutoit arbeitet Christoph Koncz als Solist mit Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Dmitry Sitkovetsky, Gábor Takács-Nagy oder Marc Minkowski zusammen. Als gefragter Kammermusiker zählen Leonidas Kavakos, Joshua Bell, Vilde Frang, Renaud Capuçon, Antoine Tamestit, Clemens Hagen, Gautier Capuçon, Andreas Ottensamer und Rudolf Buchbinder zu seinen musikalischen Partnern. Seine Konzerttätigkeit führt ihn in zahlreiche Länder Europas sowie in den Nahen Osten, nach Asien, Australien, Nord- und Südamerika.

2008 wurde Christoph Koncz im Alter von nur zwanzig Jahren Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern. Er spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (1707, ex Brüstlein), die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.

 

Les Musiciens du Louvre

Die 1982 von Marc Minkowski gegründeten « Les Musiciens du Louvre » lassen das Barock -, Klassik -und Romantik – Repertoire auf historischen Instrumenten neu aufleben.
Seit 30 Jahren findet das Orchester Beachtung für seine Neubearbeitung von Werken von Händel, Purcell und Rameau, aber auch von Haydn und Mozart oder unlängst von Bach und Schubert. Bekannt sind « Les Musiciens du Louvre » auch für ihre Interpretation französischer Musik aus dem 19. Jahrhundert : Berlioz, Bizet, Massenet und Offenbach.

Zu den derzeitigen lyrischen Erfolgen des Orchesters zählen Le Bourgeois Gentilhomme (Montpellier, Versailles, Pau), Orfeo ed Euridice ( Salzburg, Paris, Grenoble), Les Contes d’Hoffmann (Baden-Baden, Bremen), La Périchole (Bordeaux), Le Nozze di Figaro (Wien,Versailles), Don Giovanni (Versailles), Cosi fan tutte (Versailles), Alceste (Paris) und Der fliegende Holländer (Versailles, Grenoble, Wien).

Die Spielzeit 2020/21 wird größtenteils der Oper gewidmet sein mit Le Cinesi (Gluck), Mitridate (Mozart) und der Trilogie Noces de Figaro,Don Giovanni, Cosi fan tutte (Mozart, Da Ponte)
Die Ballettkomödie Le Bourgeois Gentilhomme (Molière – Lully), inszeniert von Jerôme Deschamps und im Wechsel dirigiert von Marc Minkowski, Thibault Noally und David Dewaste , wird Frankreich durchqueren.

Auch geistliche Musik wird im Mittelpunkt stehen : Unter der Leitung von Marc Minkowski werden das Weihnachts-Oratorium (Bach) und die c-Moll Messe (Mozart) innerhalb einer Europatournee aufgeführt, während Francesco Corti das Stabat Mater (Pergolesi) in Grenoble und Lyon dirigieren wird.

Nach Erscheinen der Gesamtaufnahme der Londoner Sinfonien von Haydn (Naïve, 2010), der Schubert Sinfonien (Naïve, 2012), des Der fliegende Holländer von Dietsch – Wagner (Naïve, 2013) und der Johannes-Passion von Bach (Erato, 2017) sind im Juni 2019 Offenbachs La Périchole (Bru Zane) und im Juli 2020 die c-Moll Messe von Mozart (Pentatone) herausgekommen. Le violon de Mozart wird im Herbst 2020 erscheinen (Label Warner).

Subventioniert von der Region Auvergne Rhône-Alpes, dem Kulturministerium (DRAC Auvergne Rhône-Alpes) und mit der Unterstützung mehrerer Unternehmen (Air Liquide, La Banque Populaire Auvergne-Rhône-Alpes, Fondation Suez) entwickeln « Les Musiciens du Louvre » zahlreiche Projekte um die Musik mit einem breiten Publikum der Region zu teilen.


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